Kanal wieder fit für Jahrzehnte

GRABENLOSE ROHRSANIERUNG IN DER GEMEINDE ZELL AN DER PRAM

Zell an der Pram, Oktober 2016  –

Der Rohrsanierungsspezialist RTi Rohrtechnik international saniert erfolgreich die Kanalleitungen in der Gemeinde Zell an der Pram.

Die, vorwiegend unterirdisch verlegten, Ver- und Entsorgungsleitungen, sind die Lebensadern unserer Gesellschaft und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung, Vermeidung von Krankheiten und Reinhaltung der Umwelt. Die Alterung und Zustandsverschlechterung der unterirdischen Infrastruktur ist eine Problematik die uns oft nicht bewußt ist, obwohl diese Leitungsnetze einen der wesentlichsten Bausteine unserer modernen Zivilisation darstellen.

Die rechtzeitige Instandhaltung ist unverzichtbar

Die Kanalleitungen der Gemeinde Zell an der Pram wiesen in den letzten Jahren bereits beträchtliche Schäden auf. „Die rechtzeitige Instandhaltung der Rohrleitungen durch Sanierung ist eine unverzichtbare Aufgabe der Gemeinde“, berichtet Herr Bürgermeister Matthias Bauer. So entschloss sich die Gemeinde die Kanalsanierung auszuschreiben. Der Rohrsanierungsspezialist RTi Rohrtechnik international mit Hauptsitz in Altenberg, Oberösterreich, gewann als Bestanbieter das Projekt und führte die Sanierung der Rohrleitungen mit grabenlosen Technologien durch.

Grabenlose Rohrsanierung – eine kosteneffektive und zeitsparende Lösung

„Die grabenlosen Technologien stellen eine hervorragende Alternative zur herkömmlichen (offenen) Bauweise dar und bieten eine umweltfreundliche Lösung, um Rohrleitungen ohne Aufgrabungsarbeiten rasch, effizient und nachhaltig zu sanieren“, fasst Herr Bmstr. Ing. Michael Griebaum,  geschäftsführender Gesellschafter der RTi Austria GmbH, zusammen.

Rohrleitungssanierung in Zell an der Pram – ohne Aufgrabungen

Der insgesamt 2.800 m lange Kanalabschnitt mit einem Durchmesser von 200-500 mm und einem Eiprofil 500/750 mm wurde von der RTi in den letzten drei Monaten saniert (Projektbeginn 11.07.2016). Als grabenlose Sanierungstechnologie setzte die RTi  das Schlauchliningverfahren ein. Diese Technologie basiert auf einem beschichteten Nadelfilzschlauch, welcher mit Epoxydharz getränkt wird. Der getränkte Liner wird über eine Spezialmaschine mit Druckluft im Reversionsverfahren in die bestehende Leitung eingebracht und anschließend mit Heißdampf ausgehärtet. Mit dem Epoxydharz „klebt“ der Schlauch an der Rohrinnenwand und es entsteht ein vollkommen dichtes Verbundsystem ohne Ringspalt zwischen Altrohr und Liner. Die Leitung ist somit vollständig saniert und steht für die Zukunft wieder für die Kanalentsorgung zur Verfügung. Zusätzlich wurden auch einige Vor- und Nacharbeiten durchgeführt. So wurden vor Beginn der Sanierungstätigkeit die in den Rohrquerschnitt einragenden Zuläufe, sowie Ablagerungen mit einem speziellen Roboter weggefräst. Die dazugehörenden Schächte und Zuläufe wurden händisch saniert. Nach den Sanierungsarbeiten wurden die Zuläufe mit einem Roboter wieder geöffnet.

Eine neue Leitung für die Bevölkerung

Durch den installierten Schlauchliner ist die Dichtheit zu 100% wiederhergestellt, die Hydraulik optimiert und ein dauerhafter Schutz für das Rohr bzw. die Umwelt ist gewährleistet. Somit können die Leitungen wieder in Betrieb genommen werden und die Gemeinde ist mit der zeitgerechten Projektausführung sehr zufrieden.